StadtwerkeGespräch
Nachhaltigkeitsnetzwerk abgeschlossen: Wir nehmen viele Impulse mit
3. November 2026
In 23 Workshops standen für uns Treibhausgasemissionen, Klimarisiken und verantwortungsvolle Unternehmensführung im Mittelpunkt.
Gemeinsam mit den Stadtwerken Strom Plauen brachte unsere Vorständin Ilka Amlung das Netzwerk auf den Weg. Als Vorständin des eprosa e.V. liegt ihr der Netzwerkgedanke besonders am Herzen: Die neuen europäischen Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichterstattung lassen sich im Verbund besser bewältigen als allein.
„Unser Ansatz war von Beginn an, die komplexen Anforderungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung gemeinsam anzugehen und Synergien zwischen den Stadtwerken zu nutzen. Gerade für kommunale Energieversorger ist es sinnvoll, Wissen und Ressourcen zu bündeln. Dass wir trotz der veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen so viele wertvolle Ergebnisse erzielen konnten, bestätigt unseren Netzwerkgedanken“, sagt Ilka Amlung.
Mitten in der Laufzeit hat sich der rechtliche Rahmen verschoben. Mit dem Omnibus-Paket hat die EU-Kommission die geplanten Berichtspflichten spürbar entschärft. Gemeinsam haben wir darauf reagiert und uns Anfang 2026 am freiwilligen VSME-Standard ausgerichtet, der speziell für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt wurde. Daten, Analysen und Abläufe, die bis dahin entstanden waren, blieben dadurch voll nutzbar.
„Die Spielregeln haben sich unterwegs geändert, aber unsere Arbeit war nicht umsonst. Wir haben heute eine deutlich bessere Datengrundlage. Wir wissen, wo unsere Emissionen entstehen und welche Risiken uns betreffen. Das hilft uns bei Investitionsentscheidungen und im Gespräch mit Banken und Partnern, auch ganz ohne gesetzliche Pflicht“, so Amlung.
Fachlich begleitet wurde unser Netzwerk von der Texulting GmbH aus Chemnitz. Mit einer Abschlussveranstaltung am 15. September 2026 in Chemnitz endete die gemeinsame Arbeit offiziell. Für uns in Freiberg geht sie weiter: Die Ergebnisse fließen in unsere künftige Unternehmensentwicklung ein.
„Wir wollten genau wissen, wo wir beim Thema Nachhaltigkeit stehen. Das Netzwerk hat uns dafür auch einen ehrlichen Blick auf unsere eigenen Prozesse ermöglicht. Darauf bauen wir jetzt auf“, ergänzt Amlung.
Über den eprosa e.V.
Im eprosa e.V. haben sich zwölf Stadtwerke aus Sachsen und dem südlichen Brandenburg zusammengeschlossen. Sie teilen Erfahrungen, beraten sich gegenseitig und setzen energiewirtschaftliche Vorgaben gemeinsam rechtssicher und effizient um, etwa bei der Anreizregulierung oder bei erneuerbaren Energien.



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