Geschichte

Erfahren Sie in einem zeitlichen Abriss von den Anfängen der Gas-, Elektrizitäts- und Wasserversorgung in der Berg-und Universitätsstadt Freiberg und wie sich die 1991 wiedergeründete Stadtwerke FREIBERG AG zu einem heute wichtigen und bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Stadt entwickelt hat. So konnte unser Unternehmen am 14. Mai 2011 auf eine erfolgreiche, 20-jährige Firmengeschichte zurückblicken, denn seither versorgen wir unsere Kunden rund um die Uhr sicher und zuverlässig mit Strom, Erdgas und Wärme.


1845 bis 1964

Freiberger Gaswerk im Gründungsjahr 1847
Maschinenhaus der Freiberger Elektrizitätswerke, um 1900

Anfänge der Freiberger Energie- und Wasser­versorgung

9. Juni 1845
Gründung des Gasbeleuchtungs-Aktienvereins.

1. Januar 1847
Inbetriebnahme der Gasanstalt (in der heutigen Hornstraße 2a).

1. Oktober 1885
Gasanstalt geht durch Kauf in den Besitz der Stadt.

4. September 1900
Inbetriebnahme des Freiberger Elektrizitätswerkes (verpachtet an AEG zur Betreibung und Verwaltung).

1901-1904
Bau der Gimmlitztalleitung zur Trinkwasserversorgung Freibergs. Bis dahin erfolgte die Versorgung aus örtlichen Quellen an zentralen Druckständern und laufenden Brunnen.

1. April 1905
Pachtaufgabe durch AEG; Übernahme des Elektrizitätswerkes in städtische Verwaltung.

1. Januar 1924
Gasanstalt, Elektrizitäts- und Wasserwerk werden unter dem Namen "Städtische Betriebe" zu einer selbständigen Verwaltungseinheit zusammengefasst und aus der direkten Stadtverwaltung herausgelöst. Später erfolgte die Umbenennung in "Stadtwerke Freiberg".

Jahr 1929
Die Eigenerzeugung von Strom wird um Fremdbezug von der "Aktiengesellschaft- Sächsische Werke" Heidenau ergänzt.

30. April 1930
Gasanstalt stellt Erzeugung von Gas ein; Bezug von Gas über Fernleitung aus Tharandt.

1. Oktober 1952
Alle Energieanlagen werden dem "VEB Energieverteilung Freiberg" zugeordnet. In den Stadtwerken verbleibt nur das Wasserwerk.

Jahr 1957
Inbetriebnahme der Wasseraufbereitungsanlage Damaschkestraße.

1. Oktober 1964
Das Wasserwerk Freiberg wird dem VEB Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Karl-Marx-Stadt zugeordnet.


1991 bis 2011

Heizkraftwerk in der Chemnitzer Straße, 1995
Markteinführungskampagne als Vertriebspartner der envia, um 1999

Wieder­gründung der Stadtwerke FREIBERG AG und ihre erfolgreiche Geschichte

14. Mai 1991

Die Stadtwerke Freiberg werden unter der Bezeichnung "Stadtwerke Freiberg AG" wiedergegründet.

16. September 1991
Die Stadtwerke FREIBERG AG gründet die "Freiberger Erdgas GmbH".

19. März 1992
Die Stadtwerke FREIBERG AG gründet die "Freiberger Wärmeversorgung GmbH".

6. Juni 1994
Die Stadtwerke FREIBERG AG gründet die "Freiberger Stromversorgung GmbH".

14. Dezember 1994
Die Stadtwerke FREIBERG AG bezieht das rekonstruierte Verwaltungsgebäude in der Poststraße 5.

9. Juni 1995
150. Wiederkehr des Gründungstages des Freiberger Gasbeleuchtungs-Aktienvereins.

18. April 1996
Inbetriebnahme des Gasturbinen-Heizkraftwerkes an der Chemnitzer Straße in Freiberg.

Juli 1996
Inbetriebnahme Heizhaus Heubner-Sporthalle, Dörnerzaunstraße.

1. Januar 1997
„150 Jahre Gasversorgung in Freiberg“
Festveranstaltung am 23. Mai 1997 im Städtischen Festsaal Freiberg.

30. September 1999
Erstmalige gemeinsame Jahresabrechnung der Strom- und Erdgasverbräuche.

4. September 2000
„100 Jahre Stromversorgung in Freiberg“
Festveranstaltung am 8. September 2000 im Mittelsächsischen Theater Freiberg.

19. Dezember 2001
Inbetriebnahme der 1. Erdgas-Tankstelle in Freiberg, Dresdner Straße.

Jahr 2001
Zentralisierung aller Tochterunternehmen der Stadtwerke Freiberg am Standort Poststraße 5.

19. Dezember 2001
Inbetriebnahme der ersten öffentlichen Erdgasbetankungsanlage in Freiberg an der Esso-Tankstelle, Dresdner Straße.

Herbst 2002
Inbetriebnahme Brennwertkessel Heubner-Sporthalle, Dörnerzaunstraße.

6. Mai 2003
Mit wirtschaftlicher Rückwirkung zum 31. Dezember 2002 scheidet die Saarberg-Fernwärme GmbH, Saarbrücken, als Gesellschafter der Freiberger Wärmeversorgung GmbH aus der Gesellschaft aus. Die Stadtwerke FREIBERG AG ist alleiniger Gesellschafter.

12. Dezember 2003
Einführung der „Energie-Emse“ als Maskottchen.

7. Juli 2004
Fusion der beiden Tochtergesellschaften Freiberger Erdgas GmbH und Freiberger Wärmeversorgung GmbH unter der Firmierung Freiberger Erdgas GmbH.

August 2004
Spannungsumstellung von 15 kV auf 20 kV abgeschlossen.

1. November 2004
Inbetriebnahme der 1. Brennstoffzelle der Freiberger Erdgas GmbH im Seniorenheim Freiberg als zweijähriger Feldtest; Projektarbeit mit der Firma Vaillant, dem DBI Gas- und Umwelttechnik, der TU Bergakademie Freiberg und der Verbundnetz Gas AG.

2001–2004
Feldversuch Stirlingmotor (KWK-Anlage) im Theaterviertel.

25. Januar 2007
Inbetriebnahme einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Kindertagesstätte „Kinderhaus“, Franz-Kögler-Ring.

1. Februar 2008
Umstellung der Wahlprodukte „Strom“ auf 100% Erneuerbare Energien.

26. März 2008
Offizieller Wechsel des Vorstandsvorsitzenden mit Eintragung im Handelsregister beim Amtsgericht Chemnitz.

17. September 2008
Inbetriebnahme einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Mittelschule „Clara Zetkin“, Dörnerzaunstraße.

27. September 2008
Tag der offenen Tür im Heizkraftwerk Freiberg.

März 2010
Zertifizierung des Primärenergiefaktors Fernwärme.

22. April 2010
Erneuerung der Erdgaszapfsäule, Dresdner Straße.

Juni 2010
Inbetriebnahme von zwei Photovoltaik-Anlagen mit je 38 kW peak auf Wohngebäuden der Städtischen Wohnungsgesellschaft, Karl-Kegel-Straße und Frauensteiner Straße.

Oktober 2010
Inbetriebnahme eines neuen Blockheizkraftwerkes in der Wohnanlage der Städtischen Wohnungsgesellschaft, Frauensteiner Straße.

Dezember 2010
Inbetriebnahme eines neuen Blockheizkraftwerkes im Seniorenheim „Johannishof“, Chemnitzer Straße.


2011–heute

8. April 2011
Sonderveranstaltung „20 Jahre Freiberger Energiestammtisch“ im Brauhof Freiberg.

Mai 2011
„20 Jahre Energie für Freiberg“
Festveranstaltung am 13.05.2011 im Städtischen Festsaal und Familienfest zum Tag der offenen Tür am 14. Mai 2011 auf dem Firmengelände.

23. August 2011
Unterzeichnung der Konzessionsverträge für das Kerngebiet Freiberg sowie für die Ortsteile Zug und Kleinwaltersdorf (Laufzeit bis 2031).

1. Januar 2012
Wechsel des Corporate Designs der Stadtwerke einschließlich Internetseite

1. Januar 2012
Übernahme der Netzgebiete OT Zug und Kleinwaltersdorf durch die Freiberger Stromversorgung GmbH

Januar 2012
HSE Darmstadt verkauft 29 % der Aktien an die Stadt Freiberg und 10 % der Aktien an die Stadtwerke FREIBERG AG

Sommer 2012
Beginn der Modernisierung des Heizkraftwerkes zur Übernahme der Stromerzeugung

1. Januar 2013
Übernahme des Erdgasnetzes im OT Zug durch die Freiberger Erdgas GmbH

20. März 2013      
1. Elektroauto Smart fortwo electric drive

13. September 2013
Feierliche Inbetriebnahme modernisiertes Heizkraftwerk Chemnitzer Straße mit neu errichtetem Warmwasserspeicher

14. September 2013
Tag der offenen Tür im Heizkraftwerk

19. September 2013       
1. Auflage Energiesparbuch

2. Dezember 2013       
Erscheinung Oberberghauptmann aus der Serie "Kleine Freiberger Bergparade"

16. Dezember 2013
Beschlussfassungen zum Verkauf der letzten 10% Stückaktien von der HSE Darmstadt an die Stadt Freiberg sowie Kauf der Anteile Freiberger Bäderbetriebsgesellschaft mbH durch die Stadtwerke FREIBERG AG

1. Januar 2014       
Vollständige Übernahme der Aktien der Stadtwerke FREIBERG AG durch die Stadt Freiberg. Damit befindet sich die Stadtwerke FREIBERG AG erstmals seit ihrer Wiedergründung 1991 zu 100% im kommunalen Eigentum

1. Januar 2014       
Freiberger Bäderbetriebsgesellschaft mbH, mit dem Johannisbad, dem Waldbad und dem Campingplatz, wird 100%ige Tochter der Stadtwerke FREIBERG AG

2. Dezember 2014       
Erscheinung Bergakademist aus der Serie "Kleine Freiberger Bergparade"

15. September 2015       
Fuhrparkerweiterung um das Elektrofahrzeug Renault Zoe

2. Dezember 2015       
Erscheinung des Schwefelhüttenarbeiters aus der Serie "Kleine Freiberger Bergparade"

April 2016
„25 Jahre Freiberger Energiestammtisch“
Festveranstaltung am 25.04.2016 im Veranstaltungsraum des Freiberger Energiestammtisches in der Karl-Kegel-Str. 75.