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Sektorenkopplung – Zukunftschance oder alter Hut?

Das Energiesystem vollzieht seit einigen Jahren eine tiefgreifende Transformation. Dabei stehen die sehr ambitionierten Ziele Deutschlands zur Emissionsreduktion, Energieeinsparung und Ausbau der erneuerbaren Energien im Fokus. Um diese Ziele tatsächlich erreichen zu können, müssen fossile Energieträger auch in den Bereichen Wärme, Kälte und Verkehr nach und nach durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Aktuell verfehlt  Deutschland seine selbst gesteckten Klimaziele – zumindest  für 2020. Handlungsbedarf ist also dringend notwendig. Und Fakt ist, eine Fixierung allein auf dem Stromsektor wird langfristig nicht ausreichen.
In den letzten Jahren hat deshalb gerade das Thema der Sektorenkopplung in der Energie- und Klimapolitik massiv an Bedeutung gewonnen. Unter Sektorenkopplung versteht man die energietechnische und energiewirtschaftliche Verknüpfung von Strom, Wärme, Mobilität und industriellen Prozessen sowie deren Infrastrukturen. Schließlich ist das Gelingen der Energiewende am Ende ganz entscheidend auch eine Frage des Zusammenspiels der verschiedenen Teile des gesamten Energiesystems.
Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff der Sektorenkopplung? Wie grenzt sich diese von bereits bestehenden Kopplungen im Energiesystem ab? Was sind die vermeintlichen Schlüsseltechnologien? Müssen wir das Rad neu erfinden oder können wir auf Bestehendem aufbauen? Welche Chancen und Potentiale bietet die Sektorenkopplung und welche Herausforderungen sind zu bewältigen?
Unser Referent Axel Schneegans, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Freiberg AG, wird Ihnen dazu gern einen Überblick geben. Seien Sie gespannt und besuchen Sie uns zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr!

WANN: Montag, 25. November 2019 | 18 Uhr
WO: Karl-Kegel-Straße 75, gegenüber UNICENT in Freiberg