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Kernfusion - Zukunftstechnologie der Energieversorgung?

Unser April-Energiestammtisch steht ganz im Zeichen der Kernfusion - einer der spannendsten Zukunftstechnologien für die Energieversorgung.

Als Referent begrüßen wir Dr. René Bussiahn vom Greifswalder Max-Planck-Institut für Plasmaphysik. Er gibt verständliche Einblicke in die Grundlagen der Fusion, berichtet über aktuelle wissenschaftliche Fortschritte und erläutert, welche Herausforderungen noch auf dem Weg zu einem kommerziell nutzbaren Fusionskraftwerk zu bewältigen sind.

Im Mittelpunkt steht das weltweit modernste Fusions-Experiment Wendelstein 7-X in Greifswald sowie seine Bedeutung für die internationale Forschung und für entstehende Start-ups im Bereich der Fusionsenergie.

Bei der Kernfusion wird durch die Verschmelzung zweier Atomkerne sehr viel Energie freigesetzt – ohne dass dabei Abfallprodukte entstehen, die das Klima oder die Umwelt nachhaltig schädigen. Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) erforscht an seinen Standorten in Garching und Greifswald die physikalischen Grundlagen für die Entwicklung eines Fusionskraftwerkes. In den dort betriebenen Fusionsanlagen ASDEX Upgrade und Wendelstein 7-X wird für die Forschung ein Plasma – ein sehr heißes Gas aus geladenen Teilchen – in Käfigen aus Magnetfeldern eingeschlossen.

Dr. Bussiahn beleuchtet, wie ein Fusionsreaktor grundsätzlich funktioniert und wie realistisch ein wirtschaftlicher Einsatz der Kernfusion in Zukunft ist. 

Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in die Forschung aus erster Hand - Sie sind herzlich willkommen!